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Humanitäre Hilfe in der Ukraine

DRK Hilfskonvoi nach Lublin

88 Tonnen Hilfsgüter für die betroffenen Menschen in der #Ukraine und auf der Flucht sind auf dem Weg ins polnische Lublin.

3.280 Feldbetten, 4.680 Isomatten und mehr als 750 Hygienepakete sind nur der Anfang umfassender Hilfsmaßnahmen.

Video der Verladung des Hilfskonvoi: Film auf Youtoube ansehen

Zusammen mit dem Polnischen Roten Kreuz arbeiten wir in den kommenden Tagen und Wochen daran, über Lublin eine stete Versorgungslinie aufzubauen, um die humanitäre Hilfe für betroffene Ukrainerinnen und Ukrainer längerfristig zu sichern.

 

Ukraine-Hilfe: Landratsamt richtet Aufnahmezentrum in VS-Schwenningen ein.
Hier gehts zur Seite des Landratsamtes Schwarzwald-Baar-Kreis

Ankunft des Hilfskonvoi in Polen

Video der Ankunft des Hilfskonvoi in Polen

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"Das Engagement ist beispiellos"

Videostatement
Generalsekretär Deutsches Rotes Kreuz, Christian Reuter

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  • Wie ist die Lage in der Ukraine? Ist das DRK vor Ort?

    Der Krieg in der Ukraine stellt bereits jetzt eine der größten humanitären Krisen in Europa seit Ende des zweiten Weltkriegs dar, die mit ihren Folgen noch Jahre andauern wird. Innerhalb der Ukraine sind schätzungsweise 18 Millionen Menschen betroffen – das ist ein Drittel der Bevölkerung – und über 2 Millionen Menschen haben das Land bereits verlassen. Die Vertreibung und der Hilfsbedarf sind enorm und werden mit größter Wahrscheinlichkeit weiter anwachsen, sowohl innerhalb als auch außerhalb der Ukraine.

    Die Lage vor Ort ist aufgrund der aktuellen Kampfhandlungen sehr unübersichtlich. Aufgrund der sich täglich ändernden Lage vor Ort ist eine Einschätzung der Situation in den verschiedenen Landesregionen sehr schwer. Derzeit hat für die gesamte Internationale Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung der Schutz der Mitarbeitenden und Freiwilligen absolute Priorität, um darüber die eigene Arbeitsfähigkeit und das Ermöglichen von Hilfe überhaupt sicherzustellen.

    Angesichts der eskalierenden Gewalt weitet das DRK die Unterstützung seiner Schwestergesellschaft, des Ukrainischen Roten Kreuzes (URK), im Rahmen des Möglichen schrittweise aus. Dabei steht das DRK fortlaufend in enger Abstimmung mit dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK), das derzeit mit rund 600 Mitarbeitenden vor Ort ist, und der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften (IFRC). Zurzeit ist ein Nothilfeexperte des Deutschen Roten Kreuzes für die Koordination der Hilfen mit unseren Partnern in der Ukraine im Einsatz.

    Das DRK arbeitet seit dem Reaktorunglück in Tschernobyl 1986 eng mit dem URK zusammen. Seit dem Ausbruch des bewaffneten Konfliktes in der Ostukraine im Jahr 2014 unterstützen wir unsere Kolleginnen und Kollegen im Osten des Landes, seit 2017 vor allem mit Bargeldhilfen für besonders bedürftige Menschen, denen wir Unterstützung für den täglichen Lebensunterhalt bieten.

    Weitere und aktuelle Informationen unter: https://www.drk.de/hilfe-weltweit/wo-wir-helfen/europa/ukraine-krise-humanitaere-hilfe/

  • Wie kann ich helfen?

    Wir wissen, dass die Betroffenheit angesichts der entsetzlichen Ereignisse in der Ukraine auch in der deutschen Bevölkerung groß ist und der Wunsch, den betroffenen Menschen Unterstützung zu bieten, ebenso. Das Deutsche Rote Kreuz bittet um Spenden für die Menschen in der Ukraine und hat dafür folgenden zentralen Spendenzweck eingerichtet: „Nothilfe Ukraine“. https://www.drk.de/nothilfe-ukraine

    Sachspenden

    Die Not der Menschen und damit ihr Bedarf an Unterstützung ist groß. Damit Hilfe tatsächlich ankommt, bitten uns unsere Schwestergesellschaften sehr eindringlich darum, die stark beanspruchten Logistik- und Hilfeleistungsstrukturen nicht zu blockieren. Gut gemeinte, aber nicht abgestimmte Lieferungen füllen Lagerhäuser, binden Transport- und Sortierkapazitäten. Sie helfen leider nicht, sie behindern die humanitäre Arbeit vor Ort. Die Zentralen des Polnischen und Ukrainischen Rotes Kreuz haben in einem Appell an ihre Schwestergesellschaften darauf hingewiesen, dass keinerlei Kapazitäten zur Annahme nicht abgesprochener und nicht angeforderter Hilfslieferungen und Unterstützungsangebote bestehen. Auch die Internationale Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften (IFRC) und das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) haben darauf hingewiesen, dass unkoordinierte Lieferungen und Hilfe zu einem Infarkt lebenswichtiger Versorgungslinien führen. Wir bitten alle DRK-Verbandsgliederungen, dies zu berücksichtigen und Hilfsangebote ausschließlich über das DRK-Generalsekretariat zu planen und in der aktuellen Lage nicht direkt Kontakt zu Schwestergesellschaften aufzunehmen. Das gilt auch für Güter, die auf den Mobilisierungslisten der IFRC veröffentlicht werden.

    Im Gegensatz zu privat organisierten Hilfslieferungen ist ein Hilfstransport des Deutschen Roten Kreuzes (https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/drk-hilfstransport-fuer-ukrainische-bevoelkerung-unterwegs-nach-polen/) eine innerhalb der Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung im Vorfeld genauestens abgestimmte humanitäre Hilfsmaßnahme, die zielgerichtet auf einen tatsächlich gemeldeten Bedarf der relevanten Schwestergesellschaften reagiert.

     

    Geldspenden sind gegenüber Sachspenden eine deutlich effektivere Art der Hilfe. Der große Vorteil von Geldspenden ist, dass die bedachte Organisation damit die Möglichkeit hat, die Verwendung der Mittel flexibel sich ändernden Verhältnissen und einer sich verändernden Bedarfslage in den betroffenen Gebieten anzupassen. Was in sich sehr schnell ändernden Situationen wie aktuell in der Ukraine, absolut erforderlich ist. So kann letzten Endes noch besser sichergestellt werden, dass die Gelder in den Bereichen eingesetzt werden können, in denen der Bedarf – mit Blick auf das Tätigkeitsspektrum des Roten Kreuzes – jeweils am größten ist.

    https://www.drk.de/nothilfe-ukraine

    oder

    IBAN: DE63370205000005023307
    BIC: BFSWDE33XXX
    Stichwort: Nothilfe Ukraine

     

     

  • Kann man als Privatperson Geflüchtete aufnehmen?

    Eine potenzielle Aufnahme von Flüchtlingen und deren Unterbringung wird eher regional bis kommunal geregelt und organisiert. Daher die Bitte an die Anbieter, erstmal regional/lokal auf die Behörden oder etwaige Initiativen zuzugehen und das Angebot dort anzubringen.

    Berlin: https://elinor.network/gastfreundschaft-ukraine/

    Hamburg: http://bhfi.de/vorbereitungen-fuer-kriegsfluechtlinge-aus-der-ukraine-treffen/ oder ukrainehelfen(at)bhfi.de

  • Wo kann ich Unterstützung für betroffene Freunde und Familienangehörige bekommen?

    Wir verstehen, dass die Sorge und Angst um Familienangehörige, Freunde und Bekannte in der Ukraine und auf der Flucht unvorstellbar groß sind. Rechtliche Fragen zur Situation in Deutschland, beispielsweise zum Status geflüchteter Personen aus der Ukraine, können an flucht-migration(at)drk.de gerichtet werden.

    Suchanfragen – auch wenn im Augenblick keine aktive Suche in der Ukraine möglich ist – werden vom DRK-Suchdienst, also von allen DRK-Suchdienst-Beratungsstellen auf allen DRK-Verbandsebenen, entgegengenommen: https://www.drk-suchdienst.de/

    Leider können wir als Rotes Kreuz in dieser akuten Situation des bewaffneten Konflikts keine Form der Einzelfallhilfe leisten. Wir bemühen uns gemeinsam mit unserer Schwestergesellschaft, dem Ukrainischen Roten Kreuz, humanitäre Hilfe nach dem Maß der Not zu organisieren. Das Rote Kreuz hat derzeit keine Möglichkeit, eine sichere Passage zu organisieren.

    Deutsche Staatsangehörige können sich hier auf den Seiten des Auswärtigen Amts informieren:

    https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/UKR

    Auch hat das Auswärtige Amt eine Hotline für deutsche Staatsangehörige geschaltet:

    +49 30 5000 3000

     

  • Hilfsangebote von Ärztinnen und Ärzten, Notfallsanitäterinnen und -sanitätern sowie Krankenpflegerinnen und -pflegern und sonstigem Gesundheitspersonal (z.B. Hebammen):
    • Wir sind sehr dankbar für Ihr Angebot, in dieser schweren Krise mit dem Deutschen Roten Kreuz in der Ukraine zu arbeiten.
    • Aufgrund des bewaffneten Konflikts in der Ukraine und der vielerorts stattfindenden Kampfhandlungen besteht momentan noch keine Möglichkeit, sicher Bedarfe im Bereich des Gesundheitswesens zu erheben und zu bewerten oder gar medizinisches Personal in das Kriegsgebiet zu entsenden. Unsere Fürsorgepflicht gegenüber unseren Freiwilligen und Mitarbeitenden gebietet uns, für bestmöglichen Schutz und Sicherheit zu sorgen. Das ist momentan leider noch nicht möglich.
    • Daher liegt dem DRK auch noch kein Hilfeersuchen für Gesundheitspersonal von unserer Schwestergesellschaft vor Ort, Ukrainischen Roten Kreuz, oder unseren Internationalen Rotkreuz-Partnern (Internationale Föderation oder IKRK) vor.
    • Das DRK hält bereits jetzt unter anderem Gesundheitspersonal vor, um in Sofort- und Nothilfeeinsätzen reagieren zu können und unter anderem mit einem mobilen Krankenhaus die Gesundheitsversorgung der von Krisen und Katastrophen betroffenen Bevölkerung zu sichern.
    • Dieses Gesundheitspersonal, aber auch Personal in den Bereichen Wassertechnik, Logistik, Finanzen usw. sind Teil des DRK-Sofort- und Nothilfepersonalpool (Surge Roster).
    • Um Teil des Rosters zu werden, müssen Interessierte eine Zahl an verpflichtenden Online- und Präsenztrainings absolvieren, die vom DRK und seinen Schwestergesellschaften angeboten werden.
    • Vor allem bei Einsätzen in Krisengebieten ist ein spezielles Sicherheitstraining im Vorfeld eines Einsatzes essenziell.
    • Der DRK-Trainingskalender sowie weitere Informationen zu den Voraussetzungen, gesuchten Profilen und verpflichtenden Online- und Präsenztrainings sind hier abrufbar: https://www.drk.de/en/be-involved/training-programme-for-international-deployments/
    • Interessierte können ihr Profil an das DRK übermitteln und sich auf Trainings bewerben. Wichtig: Kontaktdaten und Lebenslauf müssen auf Englisch vorliegen.
    • Weitere Fragen können gerne an surge(at)drk.de gerichtet werden.
  • Pressemitteilungen zur aktuellen Lage in der Ukraine
  • Wie ist die Lage in der Ukraine? Ist das DRK vor Ort?

    Die Lage vor Ort ist weiterhin aufgrund der aktuellen Kampfhandlungen sehr unübersichtlich und wir haben noch kein klares Bild der Situation in den verschiedenen Landesregionen. Derzeit hat für die gesamte Internationale Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung der Schutz der Mitarbeitenden und Freiwilligen absolute Priorität, um darüber die eigene Arbeitsfähigkeit und das Ermöglichen von Hilfe überhaupt sicherzustellen.

    Angesichts der eskalierenden Gewalt weitet das DRK die Unterstützung seiner Schwestergesellschaft, des Ukrainischen Roten Kreuzes (URK), im Rahmen des Möglichen schrittweise aus. Dabei steht das DRK fortlaufend in enger Abstimmung mit dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK), das derzeit mit rund 60 internationalen Mitarbeitenden und rund 600 lokalen Mitarbeitenden vor Ort ist, und der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften (IFRK). Ein Nothilfeexperte des Deutschen Roten Kreuzes ist für die Koordination der Hilfen mit unseren Partnern vor Ort im Einsatz.

    Ein Team aus nationalen Mitarbeitenden und zwei DRK-Nothilfeexperten arbeitet auch nach Ausbruch der Kampfhandlungen unermüdlich mit dem URK an der Ermöglichung großflächiger Soforthilfemaßnahmen für Betroffene. Auch die Unterstützung für die betroffenen Nachbarstaaten läuft an.

  • Wo bekomme ich zuverlässige Informationen zu den aktuellen Entwicklungen in der Ukraine?

    Angesichts der unübersichtlichen Lage und der sich überschlagenden Ereignisse raten wir dringend dazu, Informationsquellen kritisch zu prüfen und seriöse Informationsangebote zu nutzen.

    Auch das DRK stellt auf seiner Website https://www.drk.de/hilfe-weltweit/wo-wir-helfen/europa/ukraine-krise-humanitaere-hilfe/ gemäß des aktuellen Kenntnisstandes Informationen zu seiner Arbeit im Land zur Verfügung.

  • Wo kann ich Unterstützung für betroffene Freunde und Familienangehörige in der Ukraine bekommen?

    Die Sorge und Angst um Familienangehörige, Freunde und Bekannte in der Ukraine ist unvorstellbar groß. Einzelfallanfragen können an flucht-migration(at)drk.de gerichtet werden.

    Suchanfragen – auch wenn im Augenblick keine aktive Suche in der Ukraine möglich ist – werden vom DRK-Suchdienst, also von allen DRK-Suchdienst-Beratungsstellen auf allen DRK-Verbandsebenen, entgegengenommen: https://www.drk-suchdienst.de/

  • Aktivitäten der Int. Rotkreuz-und Halbmondbewegung

    Angesichts der Eskalation der Lage in der Ukraine weitet der DRK e.V. die Unterstützung für unsere Schwestergesellschaft, das Ukrainische Rote Kreuz (URK), weiter aus. Im Rahmen des bereits angelaufenen Soforthilfeprojektes sollen die Einsatzfähigkeit des URK gestärkt sowie vorbereitende Maßnahmen zur Aufnahme und Versorgung von Menschen auf der Flucht getroffen werden. Das Auswärtige Amt finanziert einen Großteil dieser ersten Soforthilfe.

    Das DRK steht in enger Abstimmung mit dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK), das derzeit mit rund 60 internationalen Mitarbeitenden vor Ort ist und sich bislang hauptsächlich auf die Trinkwasserversorgung und Sicherung von Lebensgrundlagen im östlichen Konfliktgebiet der Ukraine konzentriert hat. Mit fortschreitender Lageentwicklung wird das IKRK seine Operationen je nach humanitärem Bedarf und Zugangsmöglichkeiten ausweiten. Das DRK prüft die Beteiligung am Krisenreaktionsmechanismus des IKRK, der heute aktiviert wurde.